Bienchen oder Blümchen? Kondom oder Hormonspirale?
Liebe Besucherin meiner Seite,
anders als im Kino oder vor dem Fernseh-Gerät ist es im Bett durchaus von Vorteil, wenn Sie schon vor dem ersten Akt wissen wie die Vorstellung zu Ende geht. Nicht in allen Einzelheiten, aber doch zumindest vom Ergebnis her. Nun ist "Happy-End" in diesem Zusammenhang zweifelsohne ein dehnbarer Begriff, der unzählige, individuell verschiedene Assoziationen weckt, weil auch die Motivation für die sexuellen Aktivitäten mitunter unterschiedlich ist. Wir haben an dieser Stelle jedoch aufgrund des von Ihnen gewählten Suchbegriffs den begründeten Anfangsverdacht, dass Sie ausdrücklich kein Kindertheater und kein teures Nachspiel wünschen und ein entsprechendes Szenario gerne möglichst effektiv, preisgünstig und gesund vermeiden wollen.
Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir. Bereits frühzeitig, häufig im Rahmen des vermeintlichen Aufklärungsunterrichts in der Schule, habe ich mehr oder weniger kompetent erfahren dürfen wie die Vermeidung der Vermehrung zumeist vollzogen wird. Mit einem Kondom (36 Prozent), oder besser noch der Pille (55 Prozent). Nun wissen wir aus Erfahrung, dass Männern der Kauf eines Kondoms erstens über die Maßen peinlich ist, das ändert sich übrigens auch nicht zwingend mit zunehmendem Alter, und ihm zweitens das Gefummel vor dem Fummeln irgendwie unangenehm ist. Und ihr ist die Pille erstens lästig, weil man täglich daran denken muss, zweitens zu teuer, weil sie monatlich ein Loch von ca. 10 Euro in den Geldbeutel frist und drittens schon mal dem Figurbewusstsein abträglich ist, weil die Pille gerne an den Hüften Falten wirft. Was also tun, wenn das körperliche Verlangen rationalen und optimalerweise dauerhaften Handlungsbedarf signalisiert? Diese Frage habe ich mir kürzlich gestellt und mich auf die Suche gemacht.
Es muss nicht immer Chemie, also die Pille sein. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, nicht schwanger zu werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der so genannte Pearl-Index, der zwar nicht das Kind, aber die Wahrscheinlichkeit eines zu bekommen, beim Namen nennt, in dem er die Zahl der Schwangerschaften, die trotz Verhütungsmittel in 100 Fällen auftreten, bezeichnet. Bei Pearl-Index 3 bis 12 (Kondom) sind drei bis zwölf von 100 Frauen schwanger geworden, bei 0,1 bis 1 (Pille) 0,1 bis eine Frau. Je kleiner also die Zahl, desto sicherer. Mit einem der niedrigsten Werte (0,1-0,2) zählt die Hormonspirale zu den sichersten Methoden.
Welche der zahlreichen Verhütungsmethoden letztlich die beste ist, sollte ein Arzt mit Ihnen klären, weil das unter anderem auch von Alter, von der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs und der Verträglichkeit abhängt. Ich habe mir auf den folgenden Seiten mal die Mühe gemacht, die wichtigsten Informationen rund um das Thema Verhütung zusammenzutragen. Vielleicht kann ich Ihnen damit ja weiterhelfen. Würde mich freuen.
